30 Millionen für Denkmalschutz-Sonderprogramm Orgeln

Martin Rosemann: „Das Denkmalschutzsonderprogramm greift dort unter die Arme, wo sich Kirchengemeinden die Restaurierung eines so wertvollen Instruments nicht leisten können.“

Noch bis zum 28. Februar 2020 können sich Kirchen, Vereine und Institutionen auf das neue Denkmalschutzsonderprogramm Kulturdenkmäler bewerben, teilt der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann mit: „30 Millionen Euro werden hier zur Restaurierung von beispielweise Orgeln, also sogenannten national bedeutsamen oder das kulturelle Erbe mitprägenden unbeweglichen Kulturdenkmälern, zur Verfügung gestellt.“ Die Restaurierung von Orgeln könne sehr kostspielig sein und Kirchengemeinden seien oft nicht in der Lage sich dies zu leisten. Nichtsdestotrotz stellen diese wertvollen Instrumente ein bedeutsames kulturelles Erbe dar. „Dass ein Denkmalschutzsonderprogramm hier unter die Arme greift, ist deshalb genau richtig“, betont Rosemann.

Bewerben können sich das Land, aber auch Kirchen, Stiftungen, Vereine oder Privatpersonen. Der Bund übernimmt maximal die Hälfte der förderfähigen Kosten. „Es geht hierbei um Denkmalpflege, also die Erhaltung oder Restaurierung eines historischen Instruments“, teilt Rosemann mit. Umbau- oder Modernisierungsmaßnahmen sowie Unterhaltungskosten können nicht gefördert werden.