70,9 Millionen Euro KfW-Fördergelder gingen 2019 in den Landkreis Tübingen

Martin Rosemann: „Vor allem die Energiewende und Familien werden finanziell unterstützt“

Insgesamt 70,9 Millionen Euro an KfW-Fördergeldern flossen 2019 in den Landkreis Tübingen, teilt der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann mit: „Doch die Zahlen der KfW zeigen auch, was gefördert wurde und das ist vor allem die Energiewende – also die energetische Sanierung von Gebäuden.“ Allein 36,3 Millionen Euro gingen in knapp 1000 Projekte in diesen Bereich. Auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz wolle die KfW auch im Jahr 2020 setzen. „Das Klimaschutzprogramm 2030 wird hier einen wichtigen Teil ausmachen“, erklärt Rosemann.

„Daneben, wie auch bereits im letzten Jahr, stand im Landkreis die Förderungen zum altersgerechten Wohnen mit etwa 300 Projekten hoch im Kurs“, so der Tübinger. Doch der mit Abstand größte Teil aus dem Bereich Wohnen und Leben sei das Baukindergeld mit 6,9 Millionen Euro, die 2019 in den Kreis Tübingen gingen. „Das Baukindergeld erreicht die richtigen Familien, das ist wichtig: 60 Prozent der Empfängerinnen und Empfänger des Baukindergelds haben ein Haushaltseinkommen, das unter 40 000 Euro jährlich liegt“, das zeigte die ihm vorliegende Statistik deutlich, betont der SPD-Bundestagsabgeordnete.

Bundesweit bezahlte die KfW knapp 80  Milliarden Euro aus. Neben den Förderungen für private Antragstellerinnen und Antragsteller, flossen auch 4,3 Millionen Euro in die kommunale und soziale Infrastruktur im Kreis Tübingen. Die Mittelstandsbank förderte außerdem Unternehmen und Gründungen mit rund 12 Millionen Euro in der Region.