Ab jetzt kann Kurzarbeitergeld beantragt werden

Martin Rosemann: „So greifen wir den Unternehmen sofort unter die Arme. Mit kühlem Kopf, Solidarität und Selbstdisziplin können wir die derzeitige Krise meistern.“

Unternehmen, denen Arbeitsausfälle durch das Corona-Virus COVID-19 drohen, kann bereits jetzt unter die Arme gegriffen werden. „Die erleichterte Regelung zur Kurzarbeit kann sofort beantragt werden“, teilt der stellvertretende Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Arbeit und Soziales, Martin Rosemann, mit. Darüber habe ihn das Bundesarbeitsministerium soeben informiert. Die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes solle schnell und gezielt helfen. „So wird die unmittelbare Weiterbeschäftigung ermöglicht und Entlassungen können verhindert werden“, erklärt der Tübinger SPD-Bundestagabgeordnete: „Zusammen mit ihren Beschäftigten können die Unternehmen nach der Krise wieder durchstarten.“ Gemeinsam werden Arbeitsplätze gesichert.

„Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sollten ab sofort ihren Arbeitsausfall bei der Agentur für Arbeit vor Ort anzeigen. Auch wenn nur zehn Prozent der Beschäftigten betroffen sind“, erklärt Rosemann. Zeitarbeitsunternehmen könnten ebenfalls Kurzarbeitergeld beantragen. Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet. Das Kurzarbeitergeld wird rückwirkend ab 1. März ausgezahlt.

„Neben dem Kurzarbeitergeld, greifen wir den Unternehmen auch mit einem milliardenschweren Schutzschild und steuerlichen Liquiditätshilfen unter die Arme. Es ist jetzt wichtig entschieden zu handeln und das machen wir. Mit kühlem Kopf, Solidarität und Selbstdisziplin können wir alle zusammen die derzeitige Krise meistern“, so der SPD-Abgeordnete.

Ebenso wichtig sei es jetzt, dass Beschäftigten, die durch Schul- und Kitaschließungen die Betreuung ihrer Kinder sicher stellen müssen, geholfen wird. Hierfür bedürfe es maximaler Flexibilität der Unternehmen. „Jede und jeder muss jetzt seinen Teil dazu beitragen, dass die Verbreitung des Corona-Virus eingedämmt wird“, fordert Rosemann abschließend zu gesellschaftlichem Zusammenhalt auf.