Arbeiten in der digitalen Welt – SPD-Bundestagsfraktion organisiert Konferenz „Arbeit 4.0“ – Martin Rosemann: „Digitalisierung bietet Chancen für mehr Zeitsouveränität und Gleichberechtigung“

(21.06.2017) Die SPD-Bundestagsfraktion hat auf der Konferenz „Arbeiten in der digitalen Welt“ mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung diskutiert. Der Tübinger Bundestagsabgeordnete und Arbeitsmarktexperte Martin Rosemann diskutierte im Forum „Arbeit und Zeit 4.0“ mit Annelie Buntenbach (DGB) und Dr. Martin Sauer (Robert Bosch GmbH) die möglichen Veränderungen von Arbeitszeitmodellen im digitalen Zeitalter sowie die Flexibilisierung des Arbeitsortes und deren Auswirkungen auf die Einhaltung von Arbeitsrechten. Darin plädierte Martin Rosemann für ein flexibles Arbeitszeitmodell, das die starre Trennung von Voll- und Teilzeit auflösen soll. Neben dem Gewinn von mehr Zeitsouveränität für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sei dies ein wichtiger Schritt für mehr Gleichberechtigung von Frauen und Männer. Zugleich betonte Martin Rosemann, dass weitere Debatten vor allem praxisnah geführt und Ideen tarifpartnerschaftlich erarbeitet werden müssen.

In einer abschließenden Podiumsdiskussion mit der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Brigitte Zypries, dem DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann (DGB) und dem BDA-Präsident Ingo Kramer unterstrichen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Bedeutung der Digitalisierung für die deutsche und europäische Wirtschaft sowie die Bedeutung eines intensives Austauschs zwischen Politik, Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern.