Bund sorgt für bessere Rahmenbedingungen für den Zivil- und Katastrophenschutz in der Region

 

Der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann besuchte gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Martin Gerster aus Biberach am 11. Juli den THW-Ortsverband Münsingen.

Martin Gerster ist im Haushaltsausschuss als Berichterstatter der SPD-Fraktion für den Haushalt des Innenministeriums unter anderem für die finanzielle Ausstattung des Technischen Hilfswerks zuständig. „Martin Gerster hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass der Zivil- und Katastrophenschutz mit acht Millionen Euro mehr im Jahr unterstützt werde. Er hört sich bei den Ortsverbänden um und packt da an, wo es nötig ist. Ich freue mich, dass auch das THW in meiner Region davon profitiert und deshalb waren wir in Münsingen eingeladen“, freut sich Martin Rosemann.

Das THW Münsingen bekommt ab diesem Jahr 28.316,21 Euro, also 9.676,29 Euro mehr an sogenannten Selbstbewirtschaftungsmitteln. „Das THW besteht nahezu aus 100 Prozent Ehrenamtlichen und es ist klasse, was hier geleistet wird. Für die passenden Rahmenbedingungen für dieses Engagement, sorgen wir in Berlin“, erklärt der Biberacher Bundestagsabgeordnete Martin Gerster.

Wofür das THW dieses zusätzliche Geld einsetze, sei den Ortsverbänden in erster Linie selbst überlassen. „Jetzt können wir mal Dinge realisieren, die wir seit Jahren vor uns herschieben“, so der THW-Ortsbeauftragte Zarnikau: Ausstattung für die Fahrzeuge, neue Schwimmwesten und Übungsmaterial wurden bereits davon gekauft, ein Lkw-Fahrsicherheitstraining und das THW-Jugendtreffen sollen noch finanziert werden. Die Wunschliste wäre lang. „Oft waren die Kassen der Ortsverbände bereits im September leer und danach musste alles aus eigener Tasche bezahlt werden. Das durfte nicht so bleiben und da mussten wir im Haushaltsauschuss was tun“, erklärte Martin Gerster.

Das Geld wurde dringend benötigt, das habe immer wieder im Mittelpunkt von Gesprächen mit den Ehrenamtlichen des Zivil- und Katastrophenschutzes in der ganzen Region gestanden, betont der Tübinger Bundestagsabgeordnete. Münsingens Bürgermeister Mike Münzing stimmt Martin Rosemann zu: „Um zeitgemäß Hilfe leisten zu können, können wir nicht mit Nachkriegsgerät anrücken. Die Zuwendung zeigt auch die Wichtigkeit und den Stellenwert, den der THW in unserer Gesellschaft hat. Denn auch Integration geschieht in Organisationen wie dem THW“, so Mike Münzing. Der Bürgermeister freue sich, dass Bundespolitik, wie sie von Gerster und Rosemann betrieben werde, vor Ort konkrete positive Wirkung zeigt.

Auch die beiden Bundestagsabgeordneten zeigten sich erfreut, dass sich ihr Einsatz in Berlin, vor Ort auszahlt und das Geld dort ankommt, wo es dringend benötigt wird.