Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt Forschung an der Universität Tübingen mit 700 000 Euro

Martin Rosemann: „Forschung, die auch in Berlin geschätzt wird!“

„Die Eberhard Karls Universität Tübingen bekommt 709.229 Euro vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur Förderung des Projekts „FuS – Freizügigkeit und Sozialpolitik im historischen und internationalen Vergleich““, teilt der Bundestagsabgeordnete mit. „Die Expertise der Tübinger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird anscheinend auch in Berlin geschätzt“, freut sich Martin Rosemann. Das Projekt läuft über drei Jahre und betrachte das Spannungsfeld zwischen der Freizügigkeit, die die EU ermöglicht, und der Sozialpolitik im historischen und internationalen Vergleich. „Das ist ein hochaktuelles Thema! Gerade wird viel über europäische Sozialstandards – ein europäischer Mindestlohn oder sogar eine Sozialversicherung diskutiert“, da sei die Forschungsfrage hoch interessant – gerade für die Politik, so der stellvertretende Sprecher für Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion.

Neben der Universität bekommt auch die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung der Selbsthilfe Körperbehinderter Landesverband Baden-Württemberg e.V. weiterhin Mittel vom Bundesministerium (408.437 Euro). Ebenfalls weiter gefördert wird das Jobcenter im Landkreis Tübingen für ihr ESF-Projekt gegen Langzeitarbeitslosigkeit in Höhe von 363.539 Euro in diesem Jahr. „Es ist toll zu sehen, dass so viel bei uns hier in Tübingen ankommt. Das spricht für die Region“, freut sich der SPD-Politiker.