Bundeswettbewerb sagt Lebensmittelverschwendung den Kampf an!

 Martin Rosemann: „Millionen Tonnen Lebensmittel werden jährlich weggeschmissen, dagegen muss was getan werden – je innovativer, desto besser“

„Zu gut für die Tonne!“ – der Bundeswettbewerb gegen Lebensmittelverschwendung geht in die fünfte Runde, gibt der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann bekannt. Bis zum 13. Oktober können sich Lebensmittelretterinnen und -retter noch online bewerben. Es werden Initiativen, Vereine und Projekte, aber auch Landwirtschaft und Handel für ihre innovativen Ideen ausgezeichnet. „Unter den Preisträgern ist zum Beispiel eine Gruppe, die aus altem Brot Bier macht, ein Supermarkt, der Abgelaufenes im Fair-Teiler verschenkt und eine Uni-Mensa, die die Reste des Mittagessens zur Happy Hour reduziert“, hebt Rosemann hervor: „Meist einfache Ideen, die aber effektiv sind, um der Lebensmittelverschwendung den Kampf anzusagen.“

„Elf Millionen Tonnen Lebensmittel werden jährlich weggeschmissen, das muss nicht sein“, so Rosemann. „Nur weil Obst und Gemüse nicht aussieht wie auf Hochglanzbroschüren, das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist oder das Brot nicht mehr wie frisch gebacken schmeckt – alles kein Grund Lebensmittel wegzuschmeißen. Und darum geht es beim Bundeswettbewerb: Einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln“, erklärt der Bundestagsabgeordnete.

Ziel sei es die Lebensmittelverschwendungen bis 2030 zu halbieren, so stehe es nicht nur im Koalitionsvertrag, sondern auch in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen.