Das Arbeit-von-morgen-Gesetz im Bundestag: Rosemann ist federführender Berichterstatter

Martin Rosemann: „Es geht darum vorbereitet zu sein: Das gilt für die aktuellen konjunkturellen Herausforderungen durch das Corona-Virus genauso wie für den langfristigen Strukturwandel. Für beides stellen wir die richtigen Instrumente zur Verfügung.“

„Mit dem Arbeit-von-morgen-Gesetz, das an diesem Freitag in den Bundestag eingebracht wird, schaffen wir Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann, der als federführender Berichterstatter seiner Fraktion hierzu im Bundestag spricht.

„Mit dem Arbeit-von-morgen-Gesetz werden Unternehmen und Beschäftigte im Strukturwandel präventiv unterstützt: Wenn sich die Anforderungen an den Job ändern, zum Beispiel durch die Digitalisierung oder im Strukturwandel der Automobilindustrie, kann Weiterbildung helfen. Diese wird durch das Gesetz noch einmal gestärkt, ausgebaut und die Antragsstellung vereinfacht“, teilt Rosemann mit.

Jede und jeder solle auch im Wandel eine Perspektive bekommen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete betont: „Wichtig ist, dass die Beschäftigten von heute auch die Arbeit von morgen machen können – für einen erfolgreichen Transformationsprozess muss uns das gelingen.“

„Wie stark das Corona-Virus Unternehmen in Deutschland treffen und sich auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt auswirken wird, ist bisher noch unklar. Doch für den Ernstfall erleichtert das Arbeit-von-morgen-Gesetz, den Zugang zum Kurzarbeitergeld“, so Rosemann. Dieser Schutzschirm sehe vor, dass nur 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sein müssten, Kurzarbeitergeldbezug auch für LeiharbeitnehmerInnen bezahlt und Sozialversicherungsbeiträge vollständig erstattet werden könnten. „So wird im besten Fall die unmittelbare Weiterbeschäftigung ermöglicht und Entlassungen können verhindert werden“, betont der Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Rosemann.

„Gerade jetzt, wo unsere Konjunktur schwächelt, müssen sich die Menschen auf unseren Sozialstaat verlassen können. Es darf niemand auf der Strecke bleiben und dazu stellen wir mit dem Arbeit-von-morgen-Gesetz die notwendigen Instrumente zur Verfügung“, erklärt Rosemann abschließend.