Das neue Rentenpaket schafft Sicherheit für Alt und Jung      

Martin Rosemann: „Auf die Rentenpolitik müssen sich die Menschen verlassen können“

„Das Rentenniveau wird bis 2025 auf mindestens 48 Prozent stabilisiert und der Beitragssatz steigt nicht über 20 Prozent“, freut sich der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete und Sozialexperte der Fraktion zu dem heute im Bundestag beratenen Rentenpaket: „Das ist eine gute Nachricht für alle Menschen in diesem Land, ob jung oder alt“, erklärt Martin Rosemann: „Gerade die junge Generation profitiert von einer Rente, auf die sich jeder auch in Zukunft verlassen kann. Wir sorgen für Sicherheit und Stabilität bei den Renten, ohne jedoch die junge Generation bei der Finanzierung zu überfordern.“ Ein Demografiefonds, im Bundeshaushalt von 2021 bis 2024 mit jährlich 2 Milliarden Euro aufgebaut, solle die Beitragsobergrenze auch im Fall unvorhergesehener Entwicklungen absichern.

Zudem entlaste das Rentenpaket bis zu 3.5 Millionen Beschäftigte mit geringem Einkommen. „Es sinken nicht nur die Sozialversicherungsabgaben für diese Menschen, sondern auch ihre Rentenansprüche erhöhen sich“, so der Tübinger Bundestagsabgeordnete: „Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können werden besser abgesichert.  Von den Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente werden ab 2019 mehr als 170.000 Arbeitnehmerinnen und -nehmer jährlich profitieren.“ Außerdem werde bei der Rente für Mütter und Väter mit vor 1992 geborenen Kindern ein weiteres halbes Jahr Kindererziehung angerechnet.

„Aber auch über 2025 hinaus wollen wir stabile Renten garantieren. Das ist eine gesellschaftliche Aufgabe. An Handlungsempfehlungen dazu arbeitet derzeit eine Rentenkommission“, ergänzt Rosemann.

Rosemann nennt eine gute Arbeitsmarktpolitik als zentrale Voraussetzung dafür, das Rentenniveau langfristig zu sichern. „Daran arbeiten wir als SPD: Mit einer besseren Unterstützung unserer Arbeitnehmerinnen und -nehmer im digitalen Wandel, indem wir teilzeitbeschäftigten Frauen, die Chance geben mehr zu arbeiten und Langzeitarbeitslose besser unterstützen sowie durch mehr Fachkräfte – auch aus dem Ausland“, so Rosemann: „Hierfür sind wir mit der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik von Minister Hubertus Heil auf dem richtigen Weg.“