Diskutieren Sie „Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz“ am 6.2. mit der Vorsitzenden der Enquete-Kommission Daniela Kolbe

Martin Rosemann: „Viele Menschen haben Fragen, wenn es um die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz geht – zu Recht und um diese Antworten geht es bei der Veranstaltung mit meiner Bundestagskollegin Daniela Kolbe“

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann und die Juso-Hochschulgruppe Tübingen laden gemeinsam zur Diskussion über die Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz ein. Am Donnerstag, 6. Februar um 18.30 Uhr im Hörsaal 24, Kupferbau, Universität Tübingen wird die Vorsitzende der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale“ im Bundestag, Daniela Kolbe MdB, zu Gast sein. Mit ihr diskutieren Tanja-Silvana Grzesch, die Erste Bevollmächtigte der IG Metall Reutlingen-Tübingen, Prof. Dr. Ulrike von Luxburg, Vertreterin des Cyber Valleys Tübingen sowie Prof. Dr. Dr. Hemel, Direktor des Weltethos-Institut, der vom Land in das Cyber Valley Public Advisory Board berufen wurde.

„Viele Menschen haben Fragen, wenn es um die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz geht – zu Recht, denn den wenigsten ist klar, mit was sie es zu tun haben“, betont Rosemann, doch diese Fragen verdienen Antworten: „Wir haben uns Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Bereichen eingeladen, um zu diskutieren welche Chancen Künstliche Intelligenz etwa für unser zukünftiges Leben und Zusammenleben bietet. Welchen Einfluss hat sie auf unsere Wirtschaft und unsere Arbeitswelt? Und welche Risiken gehen von ihr aus?“ Rosemann freut sich, dass seine SPD-Bundestagskollegin Daniela Kolbe, hierfür den weiten Weg aus Leipzig nach Tübingen gekommen ist und über die Diskussionen zu einer Vielzahl technischer, rechtlicher und ethischer Fragen aus der Enquete-Kommission berichten kann.

Der Vorsitzende der Juso-Hochschulgruppe Tübingen, Bastian Meyer, kann Rosemann nur zustimmen: „Bei Künstlicher Intelligenz geht es um viel mehr als um Amazon. Wir müssen darüber sprechen, wo uns die Künstliche Intelligenz sinnvoll unterstützen kann, aber auch klar Bereiche benennen, wo wir ihren Einfluss nicht wollen.“ Schließlich sei es der Auftrag der Enquete-Kommission den staatlichen Handlungsbedarf auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene aufzuzeigen. Die Chance müsse man nutzen, wenn man ein so hochkarätig besetztes Podium aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft beisammen habe, so der Student abschließend.