Einsatz fürs d.a.i. Tübingen zahlt sich aus: Fast Verdopplung der Bundesmittel

Im Bundeshaushalt 2019 wird die Unterstützung für das Deutsch-Amerikanische Institut Tübingen (d.a.i.) fast verdoppelt. Mit diesem zusätzlichen Geld soll die Programmvielfalt der Institute gestärkt werden, erklären die SPD-Bundestagsabgeordneten Nils Schmid und Martin Rosemann erfreut.

„Die zusätzlichen Mittel sind beim d.a.i. gut angelegt“, so die SPD-Bundestagsabgeordneten. Vor allem, dass damit noch mehr Jugendliche erreicht werden, finden sie wichtig. „Es freut mich sehr, dass sich unser Einsatz für die stärkere Förderung des Tübinger d.a.i.s ausgezahlt hat. Als Büronachbar weiß ich um die finanzielle Situation des Instituts. Seit 1997 ist die Bundesförderung an den Gesamtausgaben stetig gefallen“, weshalb sie dem Aufruf nach Unterstützung gefolgt seien und das mit Erfolg, so Rosemann: „Ich finde es wichtig, dass egal wer Präsident der USA ist, der Dialog und die Partnerschaft nicht abreißen, sondern im Gegensatz, die Menschen noch enger zusammen stehen.“

Das unterstreicht auch der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Nils Schmid: „Die Arbeit der Deutsch-Amerikanischen Institute ist insbesondere in den heutigen Zeiten, wo wir nicht zuletzt durch die politische Entwicklung in den USA eine transatlantische Entfremdung erleben, umso bedeutender. Deswegen war es uns wichtig, dass sich dies auch im Haushalt niederschlägt.“ Eine erfolgreiche Arbeit erfordere auch die entsprechende finanzielle Ausstattung.

Die im Einzelplan des Auswärtigen Amtes eingestellten Mittel erhöhen den Etat für die Programmarbeit der Deutsch-Amerikanischen Institute, von denen sich drei allein in Baden-Württemberg befinden. Neben Tübingen steigen auch die Mittel für Heidelberg, Nürnberg, Freiburg und Saarbrücken von jetzt 242.000 Euro auf 442.000 Euro.