Equal-Pay-Day am 19. März 2016 – Martin Rosemann: „Frauen haben ein Recht auf gleiche Löhne für gleiche Arbeit!“

Frauen erhalten im Durchschnitt immer noch 21 Prozent weniger Lohn oder Gehalt als Männer. Deshalb wird am 19. März 2016 zum 8. Mal in Folge der Equal-Pay-Day in Deutschland begangen.

Dazu erklärt der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann: „Leider müssen wir auf die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen auch dieses Jahr wieder mit dem Equal-Pay-Day hinweisen. In Zukunft möchte ich diesen Tag aber gerne aus meinem Kalender streichen.“ Seit über 50 Jahren gelte das Gebot der Entgeltgleichheit für Frauen und Männer, doch die Praxis sehe immer noch anders aus, so Rosemann. Zwar sei die Lohnlücke nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2014 auf 2015 leicht von 22 auf 21 Prozent gesunken. „Dies liegt nicht zuletzt an der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns, von dem gerade viele Frauen im Niedriglohnbereich profitieren.“ Dennoch müssten Frauen nach wie vor zweieinhalb Monate mehr arbeiten, um auf das durchschnittliche Jahresentgelt von Männern zu kommen.

„Ohne gesetzliche Maßnahmen wird sich daran leider nichts ändern“, ist sich Martin Rosemann sicher: „Ich unterstütze deshalb die Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig in ihrem Vorhaben für das Lohngerechtigkeitsgesetz, mit dem wichtige Vorgaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt werden.“ Dazu gehörten transparente und nachvollziehbare Entgeltstrukturen, betriebliche Verfahren zur Überprüfung von Entgeltgleichheit und eine Berichtspflicht für große Unternehmen über Frauenförderung und Entgeltgleichheit.

Für Martin Rosemann ist klar: „Das Gesetz muss jetzt schnell kommen. Frauen haben ein Recht auf gleiche Löhne. Dies müssen wir endlich gesetzlich sicherstellen!“