„Großer Wurf beim Thema Digitales“ – Koalitionsarbeitsgruppe stellt die Weichen für digitale Zukunft – Martin Rosemann: „Alle mitnehmen, niemand zurücklassen – Wir schaffen gute digitale Arbeit 4.0“

(05.02.2018) Die Digitalisierung ist eines der politischen Kernthemen der kommenden Jahre. In diesem Sinne hat die Koalitionsarbeitsgruppe „Digitales“ mit Beteiligung des Tübinger SPD-Abgeordneten Martin Rosemann weitreichende Beschlüsse gefasst. So soll u.a. der Breitbandausbau mit vielen Milliarden gefördert und ein Rechtsanspruch auf schnelles Internet eingeführt werden.

Gerade auch den Wandel der Arbeitswelt in Folge der Digitalisierung gelte es politisch zu gestalten. Dazu erklärt Martin Rosemann: „Wir wollen die mit der Digitalisierung verbundenen Chancen im Arbeitsleben bestmöglich nutzen und gleichzeitig die Menschen mit den Risiken nicht allein lassen.“ Zentrale Ziele der SPD seien weniger Stress und mehr Schutz für die Beschäftigten.

SPD setzt bessere Arbeitsbedingungen in einer digitalisieren Arbeitswelt durch

Martin Rosemann verweist auf zentrale Erfolge, die die SPD habe durchsetzen können. So sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Möglichkeit bekommen, dort zu arbeiten, wo sie wollen: „Mehr Flexibilität beim Arbeitsort verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und verringert die Zeit, die Pendler unnötig auf der Straße liegen lassen.“ Dies soll künftig gesetzlich geregelt werden. Dabei werde für die Beschäftigten ein Auskunftsanspruch eingeführt, wenn der Arbeitgeber die mobile Arbeit ablehnt.

Weiterhin solle massiv in die digitale Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern investiert werden. „Dabei haben wir gerade auch diejenigen im Fokus, die noch nicht mit dem Internet aufgewachsen sind“, so Rosemann. „Es ist ein glasklarer Erfolg der SPD, dass hier auch die Arbeitgeber stärker in die Verantwortung genommen werden.“ Außerdem sollen neue Formen der Finanzierung von außerbetrieblicher Weiterbildung in Modellvorhaben erprobt werden.

Ein wichtiger Aspekt sei zudem, dass die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch die Einführung eines Beschäftigtendatenschutzes gestärkt werden sollen. „Überwachung am Arbeitsplatz geht nicht. Wir wollen keinen gläsernen Arbeitnehmer!“, so Rosemann abschließend.