Martin Rosemann begrüßt Soforthilfeprogramm für Kinos im ländlichen Raum

Martin Rosemann: „Fünf Millionen gegen das Kinosterben im ländlichen Raum“

Ab dem 1. Juli können Kinos in Gemeinden mit bis zu 25 000 Einwohnerinnen und Einwohnern Bundesmittel aus einem Soforthilfeprogramm beantragen. „Fünf Millionen Euro an Bundesmitteln investieren wir mit dem Sofortprogramm in unsere Kinos im ländlichen Raum. Das ist die richtige Antwort gegen Kinosterben und für mehr kulturelle Angebote auf dem Land“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann. Sowohl die Kinos in Hechingen und Burladingen im Zollernalbkreis, als auch Kusterdingen im Kreis Tübingen sowie Metzingen und Bad Urach im Kreis Reutlingen könnten sich bewerben, so Rosemann: „Ich kann nur empfehlen diese Chance wahrzunehmen!“

Im Gegensatz zur Stadt haben es Kinos auf dem Land nicht ganz leicht: „Sie sind oft schlechter angebunden, es gibt meist weniger Zuschauerinnen und Zuschauer und dann konkurrieren Kinos heutzutage immer mehr mit Streamingdiensten.“ Deshalb seien viele ländliche Filmtheater in einer schwieriger Situation. Das „Soforthilfeprogramm für Kinos im ländlichen Raum“ fördere Modernisierungsarbeiten, Investitionen in Bild und Ton sowie die Programmarbeit mit bis zu 25 000 Euro. „In vielen Gemeinden sind die Kinos bereits jetzt die einzige Kulturstätte im Ort. Diese müssen wir erhalten und dazu den Kinos auch unter die Arme greifen, wenn nötig“, so der Bundestagsabgeordnete abschließend. Die Filmförderanstalt stehe den Kinos beratend zur Seite.