Martin Rosemann: „Entgeltgleichheit ist eine Frage der Gerechtigkeit“ – SPD kämpft für gleiche Löhne von Männern und Frauen

(15.03.2018) Am 18. März ist Equal-Pay-Day – der „Tag für gleiche Bezahlung“ von Frauen und Männern. Er markiert in jedem Jahr symbolisch den Tag der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen: Während Männer bereits ab dem 01.01. für ihre Arbeit bezahlt werden, arbeiten Frauen quasi bis zum 18.03. umsonst – und das für die gleiche bzw. gleichwertige Arbeit! Die SPD- werde sich auch in dieser Legislaturperiode dafür einsetzen, dass die strukturellen Ungleichgewichte zwischen Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt konsequent abgebaut werden, betont der Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann aus Tübingen. Ein wichtiger Baustein dabei: Das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit.

„Es ist nicht akzeptabel, dass Frauen für die gleiche bzw. gleichwertige Arbeit am Ende des Monats im Schnitt 21 Prozent weniger in der Tasche haben als ihre männlichen Kollegen. Und das hat weitreichende Folgen. So erzielen Frauen im Laufe ihres Erwerbslebens deutlich weniger Einkommen und bekommen obendrein noch weniger Rente“, so Rosemann.

Mit der Einführung des Mindestlohns, dem Gesetz für Entgelttransparenz und der gesetzlichen Regelung für mehr Frauen in Führungspositionen habe die SPD-Fraktion im Bundestag bereits wichtige Schritte hin zu mehr Entgeltgleichheit erreicht. „Klar ist aber auch: Es gibt nicht das eine Gesetz, das die Lohnlücke auf einen Schlag schließt“, ergänzt Rosemann.

„Mit den Verabredungen im neu unterzeichneten Koalitionsvertrag werden wir den eingeschlagenen Weg des Lückenschlusses beim Lohn fortsetzen. Gleich zu Beginn werden wir das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit auf den Weg bringen. Außerdem stärken wir die Tariflöhne in der Pflege und bauen finanzielle Ausbildungshürden bei Sozial- und Pflegeberufen ab“ so Rosemann weiter. Das komme vor allem den Frauen zugute.

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Das muss für Frauen und Männer uneingeschränkt und überall gelten. Wir wollen, dass der Equal-Pay-Day in Zukunft auf den 01.01. fällt“, so Rosemann abschließend.