Martin Rosemann neuer Landesgruppenvorsitzender – Kontinuität und Erneuerung

Der Tübinger Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann wurde gestern von der Landesgruppe der baden-württembergischen SPD-Abgeordneten im Deutschen Bundestag zum neuen Vorsitzenden gewählt. Rosemann folgt damit auf Katja Mast, die nicht mehr kandidierte. Mast konzentriert sich künftig auf ihre Arbeit als stellvertretende Fraktionsvorsitzende, in der Kommission zur Zukunft der Rente der Bundesregierung sowie in der Lenkungsgruppe „Zukunft der Arbeit“ zur Erneuerung der SPD.

„Ich werde den Kurs von Katja Mast fortsetzen und eine starke Stimme für die baden-württembergischen Interessen sein. In der Bundestagsfraktion und gegenüber der Bundesregierung geht es darum, die SPD-Landesgruppe leidenschaftlich zu vertreten“, unterstreicht der neue Vorsitzende der Landesgruppe seine Motivation. Rosemann dankt Katja Mast für ihre langjährige erfolgreiche Arbeit an der Spitze der Landesgruppe.

Der promovierte Volkswirt ist ebenso wie Mast Arbeitsmarkt- und Sozialpolitiker und seit dieser Wahlperiode stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion. Rosemann ist 41 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er gehört dem Deutschen Bundestag seit 2013 an. Mit seiner Wahl tritt das jüngste Mitglied der Landesgruppe an die Spitze – das sei ein Signal der Erneuerung, so Mast.

Als stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe wurden Heike Baehrens (Göppingen)und Martin Gerster (Biberach) zu den stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der Landesgruppe gehören in der 19. Wahlperiode des Deutschen Bundestages insgesamt 16 SPD-Bundestagsabgeordnete aus Baden-Württemberg an.