Martin Rosemann stellvertretender Sprecher der SPD-Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales – Zuständig für aktive Arbeitsmarktpolitik und Arbeit 4.0 – „Direkt an der Gestaltung wichtiger Zukunftsthemen beteiligt“

(27.02.2018) Der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann wurde für die neue Legislaturperiode zum stellvertretenden Sprecher der Arbeitsgruppe „Arbeit und Soziales“ der SPD-Fraktion gewählt. „Ich freue mich sehr über diese verantwortungsvolle Funktion in meiner Fraktion“, so Rosemann. „Es ist eine ungeheuer spannende Aufgabe, den Wandel in der Arbeitswelt und die Reform der sozialen Sicherungssysteme mitgestalten zu können.“

 Aktive Arbeitsmarktpolitik

In die Zuständigkeit von Martin Rosemann fällt zukünftig der gesamte Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik. „Als Arbeitsmarktpolitiker ist es mir besonders wichtig, dass Beschäftigte während des Erwerbslebens bestmöglich begleitet werden und Erwerbslose zielgenaue Vermittlung und Unterstützung erfahren.“ Dabei gehe es nicht zuletzt um bessere Chancen und mehr Unterstützung für Langzeitarbeitslose.

Arbeit 4.0

Rosemann, der in den Koalitionsverhandlungen mit für den Bereich digitale Arbeit 4.0 verantwortlich war, wird diesen Bereich auch in der Fraktion verantwortlich bearbeiten. „Arbeit 4.0 ist keine reine Zukunftsmusik, sondern für viele Beschäftigte heute schon Realität.“ Das Ziel ‚Gute Arbeit‘ müsse daher immer auch ‚Gute digitale Arbeit‘ bedeuten. „Technologischer Fortschritt muss auch zu sozialem Fortschritt führen“, betont Rosemann. Es geht mir darum, die enormen Potentiale der Digitalisierung auch für mehr Selbstbestimmung der Beschäftigten zu nutzen und die Beschäftigten gezielt bei der Bewältigung der immer schneller werdenden Veränderungen an ihren Arbeitsplätzen zu unterstützen.“

Weiterbildung

Dazu gehöre auch, dass die Möglichkeiten zur Weiterbildung gerade im digitalen Bereich weiter verbessert werden. „Wir haben hier insbesondere diejenigen im Blick, die noch nicht mit dem Internet aufgewachsen sind“, so Rosemann. In den Koalitionsverhandlungen habe die SPD durchsetzen können, dass hier auch die Arbeitgeber stärker in die Verantwortung genommen werden. Außerdem werde ein Recht auf Weiterbildungsberatung bei der Bundesagentur für Arbeit eingeführt.