Martin Rosemann: „Union verhindert Gleichstellung“ – Rückkehrrecht von Teil- auf Vollzeit vom Kanzleramt gestoppt

(23.05.2017) Das geplante Rückkehrrecht von Teilzeit- in Vollzeitarbeit ist an CDU/CSU gescheitert. Dies teilt der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete und Arbeitsmarktexperte Martin Rosemann mit. „Das ist ein klarer Bruch des Koalitionsvertrags, in dem wir das Rückkehrrecht verabredet haben“, betont Martin Rosemann. „Die Union mit Kanzlerin Merkel an der Spitze beweist damit zum wiederholten Mal, dass Ihnen nichts an mehr Rechten und besseren Chancen für erwerbstätige Frauen liegt.“

„Diese ideologische Verweigerungshaltung der Konservativen ist nicht nur gleichstellungspolitisch fatal, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht unsinnig“, ergänzt Rosemann. „Den Fachkräftemangel bekämpfen wir doch gerade nicht, indem wir der am besten ausgebildeten Generation von Frauen Chancen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf verweigern.“

Die SPD setze sich daher weiterhin für ein Recht auf befristete Teilzeit und ein Rückkehrrecht für bestehende Verträge ein. „Nachdem Angela Merkel offenkundig vor der Arbeitgeberlobby eingeknickt ist, werden wir dieses Thema auch im Bundestagswahlkampf hochziehen“, so Rosemann weiter.