Martin Rosemann zum Welttag für menschenwürdige Arbeit am 7.Oktober: „SPD tritt für sichere und faire Arbeitsbedingungen ein“

Der vom Internationalen Gewerkschaftsbund ausgerufene Welttag für menschenwürdige Arbeit am 7.10. stellt die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Mittelpunkt – in Deutschland und weltweit. Dazu erklärt der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann: „Für die SPD ist menschenwürdige Arbeit eine Kernforderung. Wir haben in dieser Legislaturperiode schon viel erreicht für eine gerechte Ordnung auf dem Arbeitsmarkt und für die Rechte der Beschäftigten. Mit dem Mindestlohn sorgen wir dafür, dass rund 3,7 Millionen Menschen endlich einen anständigen Lohn erhalten und Lohndumping verhindert wird. Nun setzen wir uns mit Nachdruck für die Bekämpfung des Missbrauchs von Werkverträgen und Leiharbeit ein.“

Aktuelle Zahlen belegen, dass seit Einführung des Mindestlohns die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weiter gewachsen ist. Dies zeige, dass die Panikmache im Vorfeld der Einführung des Mindestlohns völlig an der Realität vorbeiging. Mit dem Rentenpaket habe die SPD zudem die Lebensbedingungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Alter verbessert. „Der Wert der geleisteten Arbeit und die Lebensleistung nach einem erfüllten Erwerbsleben werden im Ruhestand jetzt besser anerkannt“, so Martin Rosemann, der zugleich federführender Berichterstatter der SPD-Fraktion für das Thema Rente ist.

„Missbrauch auf dem Arbeitsmarkt endet aber nicht bei der Bezahlung, die SPD setzt sich insgesamt für faire Arbeitsverhältnisse ein. Deshalb brauchen wir Regelungen, die den Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit eindämmen, weil er zu einer Spaltung der Belegschaften führt, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ihre Mitbestimmungsrechte vorenthält und prekäre Beschäftigung mit schlechten Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten und einer unfairen Entlohnung zur Folge hat“, ergänzt Rosemann. Die SPD werde – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorlegen. „Unser Ziel ist es, Wettbewerb mit Dumpinglöhnen auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verhindern – das ist gut für die Beschäftigten, aber auch für die Unternehmen, die über die Qualität ihrer Produkte statt über schlechte Arbeitsbedingungen konkurrieren wollen.“