Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt und finanzielle Anreize für Weiterbildung

Der Tübinger SPD-Abgeordnete und Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Martin Rosemann, begrüßt das am 2. Juni verabschiedete Gesetz zur Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung: „Mit dem Gesetz der Arbeitsministerin Andrea Nahles schaffen wir die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Neustart auf dem Arbeitsmarkt.“ Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte sollen zukünftig einen besseren Zugang zu Qualifikations- und Weiterbildungsangeboten bekommen: „Es ist wichtig, dass wir auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit geringerer Qualifikation Aufstiegschancen auf dem Arbeitsmarkt schaffen. Wir müssen auch die integrieren, die sich bisher abgehängt oder ausgeschlossen fühlen“, erklärt Martin Rosemann.

Menschen, die besondere Unterstützung brauchen, sollen diese in Zukunft auch bekommen. „Bereits vor oder während der Aus- und Weiterbildung sollen Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben oder Mathematik speziell gefördert werden. Denn nur wer das beherrscht, kann ein Bildungsangebot erfolgreich abschließen“, so der Tübinger Abgeordnete. Der Gesetzentwurf sehe vor, Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Weiterbildung finanziell zu belohnen und damit einen größeren Anreiz für einen erfolgreichen Abschluss zu schaffen. Dazu gehören Prämien für Zwischen- oder Abschlussprüfungen von 1000 und 1500 Euro.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen mehr Erfahrungen in der betrieblichen Praxis sammeln können, weshalb die Höchstdauer für betriebliche Maßnahmen durch das Gesetz von sechs auf zwölf Wochen verdoppelt werde, betont Martin Rosemann abschließend: „Gerade für Langzeitarbeitslose, aber auch für viele Flüchtlinge schafft man so eine bessere Möglichkeit, sich auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren.“