#NeueZeiten: Mehr Freiraum für Engagement

Der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann hat zum Dialogforum seiner Projektgruppe #NeueZeiten der SPD-Bundestagfraktion am Montag, den 20. Juni zum Thema Zeit für Engagement eingeladen. „Nicht nur das Engagement für Flüchtlinge, sondern auch die Unterstützung der Opfer des Hochwassers haben wieder gezeigt, dass bürgerliches Engagement ein unverzichtbares Element unseres solidarischen und demokratischen Gemeinwesens ist“, betont der Leiter der Projektgruppe #NeueZeiten, Martin Rosemann. Jetzt gehe es darum, wie man diese Leute unterstütze, ihnen mehr Freiräume für ihr Ehrenamt schaffe, ihnen zu Zeitsouveränität verhelfe und die Freiheiten, die das mobile Arbeiten biete, richtig einsetze.

Die Diskussion mit Expertinnen und Experten zahlreicher Interessensverbände, von Stiftungen und aus der SPD drehte sich vor allem um das Engagement von Beschäftigten und Unternehmen. Darüber hinaus stellte sich das Dialogforum die Frage wie man Engagement erlernen kann. „Zusammengefasst, möchten wir für Engagement werben, Leitlinien auf der politischen Ebene bestimmen, ungebundenes Engagement unterstützen und engagierte Beschäftigte und Unternehmen mehr anerkennen“, fasst Martin Rosemann die Ergebnisse des Dialogforums „Zeit für Engagement“ zusammen. Man müsse Anreize für Ehrenämter schaffen, so der Bundestagsabgeordnete. Beispielsweise Steueranreize für unternehmerisches Engagement, Zeitsouveränität und Freistellungsregelungen für individuelles Engagement.

Das Projekt #NeueZeiten beschäftigt sich mit den zentralen Zukunftsfragen der Gesellschaft, konkret mit Arbeits- und Lebensmodellen im Wandel. „Der Frage, wie man in immer stärker beanspruchenden Arbeits-, Lebens- und Bildungswelten auch in der Zukunft Zeitfenster für bürgerschaftliches Engagement erhält und neu schafft, muss mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden“, wie Martin Rosemann abschließend betont.

#NeueZeiten ist eine von sechs Projektgruppen, die die SPD-Bundestagsfraktion 2015 unter dem Projekt Zukunft #Neue Gerechtigkeit ins Leben gerufen hat und in der den Herausforderungen, Chancen und Risiken von morgen begegnet werden soll.