Notwendig und sinnvoll: Rosemann begrüßt neue Corona-Maßnahmen

Notwendig und sinnvoll: Rosemann begrüßt neue Corona-Maßnahmen

Martin Rosemann: „Ziel ist es, dass wir alle Weihnachten mit unseren Liebsten verbringen können. Dafür müssen wir die nächsten Wochen eine weitgehende Vollbremsung hinlegen, um das Infektionsgeschehen zu verringern. Zusammen gelingt uns das!“

Der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann begrüßt die gestern neu beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Neuinfektionen. „Die Zahlen entwickeln sich zur Zeit fast überall in Deutschland auf exponentielle Weise“, so Rosemann. „Wir können schon jetzt bei 75% der Infektionen nicht mehr nachverfolgen, wo die Ansteckung stattgefunden hat. Daher ist es unbedingt notwendig, alle potentiellen Ansteckungsquellen so weitreichend wie möglich zu reduzieren. Sonst verlieren wir die Kontrolle und Überlasten unser Gesundheitssystem!“

Der stellvertretende Sprecher der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion hält es für richtig, dass Schulen und Kitas sowie der Einzelhandel geöffnet bleiben sollen. Das Wirtschaftsleben, Bildung und Betreuung müssten so weit wie möglich aufrechterhalten werden. Daher sei es im Gegenzug notwendig, Freizeiteinrichtungen wie Kinos oder Schwimmbäder, sowie auch Gastronomiebetriebe befristet zu schließen, damit sich die Begegnungen deutlich reduzierten.

Rosemann dazu: „Für die betroffenen Unternehmen, Selbständigen und Vereine sind die neuen Maßnahmen sehr hart. Deshalb werden die bestehenden Überbrückungshilfen verlängert und die Konditionen zum Beispiel für die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft und die Soloselbständigen verbessert. Vor allem gibt es nun aber auch schnelle und unbürokratische außerordentliche Wirtschaftshilfen vom Bund für die Betroffenen.“

Der Tübinger Abgeordnete erläutert, dass für diese Finanzhilfen insgesamt 10 Milliarden vorgesehen seien. Für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter liege die Finanzhilfe bei 75% des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats, womit die Fixkosten des Unternehmens pauschaliert würden. Wieviel Prozent es bei größeren Unternehmen seien, werde nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben ermittelt.

Rosemann zuletzt: „Ich bin froh, dass wir uns nun wieder auf einem bundesweit einheitlichen Kurs mit einem gemeinsamen Ziel befinden. Die Regelungen sind hart, aber sinnvoll und nachvollziehbar. Ich möchte mich noch einmal ausdrücklich bei den Bürgerinnen und Bürgern bedanken, dass sie sich an die Regeln halten. Wenn wir alle zusammenhalten, können wir unser Ziel erreichen an Weihnachten das Fest mit unserer Familie zu verbringen!“