Rosemann und SPD-Gemeinderatsfraktion fordern Mietwende auch für Tübingen

 Die Mieten steigen und steigen – es muss was passieren

Der Tübinger Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann und die SPD-Gemeinderatsfraktion fordern eine Begrenzung von Mieterhöhungen für die nächsten fünf Jahre. Sie unterstützen damit den von SPD-Chefin Andrea Nahles vorgelegten Vorschlag für eine „Mietwende“. Demnach darf die Miete in den kommenden fünf Jahre nur in Höhe der Inflation steigen.

„Diese fünf Jahre müssen genutzt werden, um die Versäumnisse beim Wohnungsbau in den vergangenen Jahren konsequent nachzuholen und vor allem preisgünstigen Wohnraum zu bauen“, so Rosemann.

In Tübingen wird laut Martin Sökler, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD-Gemeinderatsfraktion mit dem Programm „Fairer Wohnen“ viel Richtiges und Wichtiges angestoßen: „Dazu ist die Kappung von Mieterhöhungen  eine wichtige Ergänzung.“ Auch ein Pakt für studentisches Wohnen gehöre zur Mietwende von Andrea Nahles, dessen Dringlichkeit zu jedem Semesterbeginn in der Universitätsstadt deutlich werde.

Wohnungsspekulationen müssen wir einen Riegel vorschieben. Es darf nicht sein, dass die einen, an der Wohnungsnot der anderen verdienen“, so Rosemann und Sökler. Es brauche eine längere Garantie für günstige Mieten bei öffentlich geförderten Wohnungen sowie höhere kommunale Abgaben für ungenützte Baugrundstücke, unterstreicht Rosemann.