Rosemann zeigt sich entsetzt von der Wahl Kemmerichs als Ministerpräsident Thüringens mit den Stimmen der AfD

Der Vorsitzende der SPD-Landesgruppe Baden-Württemberg und Tübinger Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann zeigt sich entsetzt von der Wahl Kemmerichs zum Ministerpräsidenten Thüringens mit den Stimmen der AfD:

 

„Dass die CDU und die FDP das erste Mal gemeinsame Sache mit der AfD machen, ist für mich der absolute Tiefpunkt in unserer Nachkriegs-Demokratie. Ich erwarte von CDU und FDP in Bund und Land, dass sie sich davon klar distanzieren.

Die CDU-Bundesspitze und ihre Vorsitzende tragen hierfür Mitverantwortung. Denn sie haben jeden Ansatz für eine andere Lösung aus dogmatischen Gründen unterbunden.

Dass das ausgerechnet in Thüringen passiert, wo die AfD von Björn Höcke angeführt wird, den man sogar offiziell einen Faschisten nennen darf, ist geschichtsvergessen und einfach nur widerlich.

Im Übrigen wird der klare Wählerwille missachtet. Die Thüringerinnen und Thüringer wollten Ramelow und kriegen Kemmerich.“