Sanierung der Turnhalle Rosenfeld-Täbingen: 1,345 Millionen Euro Zuschuss aus Bundesmitteln

Martin Rosemann: „Herzlichen Glückwunsch! Das sind super Nachrichten für Täbingen“

Für die Sanierung und Umnutzung ihrer Turnhalle bekommt Rosenfeld-Täbingen 1,345 Millionen Euro Bundesförderung, wie der Haushaltsausschuss nach seiner heutigen Entscheidung dem SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Rosemann mitgeteilt hat. „Was für gute Neuigkeiten“, freut sich Rosemann: „Gerade im ländlichen Raum werden Turnhallen oft auch für Vereinssitzungen, Geburtstage oder Hochzeiten genutzt. Sie sind neben Schul- und Vereinssport damit auch die einzigen richtigen Veranstaltungsorte und Treffpunkte für einen ganzen Stadtteil.“ Das sei wichtig und das müsse man auch fördern. „Deshalb freut mich der Zuschlag für das Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ für Täbingen besonders“, betont der SPD-Bundestagsabgeordnete. Der Bund trägt etwa 45 Prozent der geschätzten Gesamtkosten des Turnhallen-Umbaus.

Im Rahmen der Haushaltsverhandlungen 2018, 2019 und 2020 hat die Große Koalition zusammen 510 Millionen Euro für das erfolgreiche Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ zur Verfügung gestellt. Auf den Projektaufruf hin hatten Städte und Gemeinden 1.238 prüffähige Projektvorschläge eingereicht. Das Programm war mit einem Antragsvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro damit stark überzeichnet. Der Haushaltsausschuss hatte daher die Fördersumme mehrmals aufgestockt um Projekten, die zunächst abgelehnt werden mussten, doch noch zu einer Förderung zu verhelfen. Mit den nunmehr 500 Millionen Euro können deutschlandweit insgesamt circa 250 Projekte gefördert werden, darunter nun auch Täbingen, für das es in der ersten Runde zunächst nicht gereicht hatte. „Damit unterstützt der Bund die Kommunen einmal mehr in einem Bereich für den eigentlich die Länder und die Kommunen selbst zuständig sind“, so Rosemann abschließend.