Sommertour: Bundestagsabgeordneter beim Bäumefällen im Wald

Martin Rosemann auf Borkenkäfersuche und beim Fällen im Wald. Unterwegs zwischen Tübingen und Rottenburg besuchte der SPD-Bundestagsabgeordnete die Revierförster, die Forstwirtinnen und Forstwirte der Region an ihrem Arbeitsplatz, informierte sich über ihre Aufgaben im Wald und die aktuell zu bewältigenden Probleme. Anschließend ging es noch nach Rottenburg an die einzige Hochschule für Forstwirtschaft in Deutschland.

Der Leiter der Abteilung Forst beim Landkreis Tübingen, Alexander Köberle, die Revierförster Gerhard Neth, Peter Weissinger und Lorenz Truffner aus Tübingen und Rottenburg führten den Bundestagsabgeordneten über Stock und Stein. „Als normaler Waldspaziergänger erkennt man gar nicht, welche Arbeit in einem Wald eigentlich steckt“, erklärt Martin Rosemann.

Der Revierleiter Peter Weissinger beschrieb seinen Beruf sehr humorvoll mit dem Kampf gegen das Eschentriebsterben und den Klimawandel. Zwei Forstwirt-Azubis zeigten dem SPD-Politiker, wie man einen Baum fällt und was dabei – vor allem mit Blick auf die eigene Sicherheit und die Sicherheit von Waldspaziergängern – alles zu beachten ist. Rosemanns Fazit: „Das ist knallharte und gefährliche Arbeit.“

Vom Tübinger Forst ging es anschließend weiter in den Rottenburger Wald. Die Stadt Rottenburg ist größter kommunaler Waldbesitzer im Landkreis. Die Förster verwalten neben dem Stadtwald ebenso den Staats- und Privatwald. Ihre Philosophie bei der Waldarbeit sei die Pflege des Altbestandes, beschreibt Gerhard Neth: „Wir setzen auf Eichen, die zwar pflegeintensiv, jedoch auch noch für unsere Enkelkinder lukrativ sind. Parallel dazu päppeln wir den Jungbestand auf.“

Vom Wald  ging es an die einzige Hochschule für Forstwirtschaft in Deutschland in Rottenburg, wo  Rektor Prof. Dr. Bastian Kaiser den Bundestagsabgeordneten über die mittlerweile acht Studiengänge und die rasante bauliche Entwicklung auf dem Campus informierte.