Tag der Kinderbetreuung: Martin Rosemann dankt Erzieher/innen und Tageseltern

Zum Tag der Kinderbetreuung am 14. Mai dankt der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann allen Erzieherinnen und Erziehern und Tageseltern für ihre Arbeit.

Die mehr als 700.000 Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Tageseltern in Deutschland seien für viele Eltern nicht nur unverzichtbar für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Vor allem unterstützten sie Familien dabei, ihren Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

„Wer sich um das Wertvollste in unserer Gesellschaft, nämlich unsere Kinder, kümmert und sie auf ihrem Weg ins Leben begleitet, hat gesellschaftliche Anerkennung verdient. Der Tag der Kinderbetreuung ist eine tolle Gelegenheit, einfach einmal Danke zu sagen“, so der Abgeordnete, der als Vater auch ganz persönlich wisse, welch tolle Arbeit tagtäglich in der Kinderbetreuung geleistet wird.

Die Politik dürfe es aber nicht bei schönen Worten belassen. Wer gute Qualität in der Kinderbetreuung wolle, müsse auch für ausreichend Personal sorgen. „Es kann nicht sein, dass Erzieherinnen und Erzieher für Ihre Ausbildung teilweise sogar noch Geld bezahlen müssen. Dieses Schulgeld gehört schnell abgeschafft, stattdessen brauchen wir eine Ausbildungsvergütung, um die Ausbildung attraktiver zu machen“, fordert Rosemann. In Baden-Württemberg habe die damalige grün-rote Landesregierung mit der praxisintegrierten Ausbildung (PiA) im Erzieher/innen-Beruf ein gutes Modell zur Fachkräftegewinnung entwickelt. Dieser Ansatz müsse ausgeweitet werden.

 

HINTERGRUND

Der Tag der Kinderbetreuung wurde 2012 als Zeichen der Anerkennung für die Arbeit in der außerfamiliären Kinderbetreuung ins Leben gerufen. Der Aktionstag findet seitdem jährlich am Montag nach dem Muttertag statt. Seit 2017 wird der Tag der Kinderbetreuung von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Rahmen des Programms Qualität vor Ort koordiniert.

Weitere Informationen: http://www.rund-um-kita.de/tag-der-kinderbetreuung/

Foto: colourbox