Vier Millionen Euro mehr, damit Langzeitarbeitslose in Jobs kommen

„2019 stehen den Jobcentern in der Region Tübingen, Reutlingen und Zollernalb rund vier Millionen Euro mehr für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen zur Verfügung als im Jahr 2018“, freut sich der SPD-Bundestagsabgeordnete der Region Martin Rosemann. Das habe ihm das Bundesministerium für Arbeit und Soziales soeben mitgeteilt. „Für langzeitarbeitslose Menschen ist das ein echtes Plus. Damit haben die Jobcenter mehr Mittel um ihnen individuell zu helfen und sie besser in Arbeit zu vermitteln“, erklärt der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitiker: „Am gleichen Tag führen wir den sozialen Arbeitsmarkt ein. Das sind die sozialdemokratischen Antworten, die wir brauchen, um Menschen, die bisher vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind, eine zweite Chance zu geben“, freut sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Rosemann.

Das Jobcenter Zollernalb erhält 2019 im Vergleich zum Vorjahr knapp 860 000 Euro zusätzlich, beim Jobcenter Tübingen steigen die Mittelzuweisungen um knapp 1.3 Millionen Euro und beim Jobcenter Reutlingen sogar um knapp 1.9 Millionen Euro. Das sind insgesamt etwa 4 Millionen Euro für den Zollernalbkreis, rund 5.8 Millionen Euro für Tübingen und 9.2 Millionen Euro für Reutlingen.

Neben diesem Mehr an Mitteln wird die Region auch vom Passiv-Aktiv-Transfer für den Sozialen Arbeitsmarkt finanziell profitieren. „Der soziale Arbeitsmarkt ist ein gutes Beispiel, warum es sich lohnt, in der Groko zu sein: Für eine soziale und faire Gesellschaft, die unterstützt, wenn Menschen Hilfe brauchen – einen Sozialstaat als Partner“, so Rosemann. Mit dem so genannten Teilhabechancengesetz fördere man sinnvolle, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bis zu fünf Jahre und ermögliche Menschen eine neue Chance auf Teilhabe am Arbeitsleben. „Das sei dringend nötig, um Menschen wieder Perspektiven zu geben. Das ist konkrete Politik für den sozialen Zusammenhalt im Land“, so der Tübinger Bundestagsabgeordnete abschließend.