„Ziel ist eine Brücke in die Arbeitswelt zu schaffen und von der Langzeitarbeitslosigkeit wegzukommen“

Förderprogramm für Langzeitarbeitslose: Jobcenter Tübingen geht ins dritte Jahr

Das Jobcenter im Kreis Tübingen bekommt 363 540 Euro aus dem ESF-Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit, teilt der SPD-Bundestagsabgeordnete mit. „Mein Anliegen ist es, die Jobcenter zu stärken und als Partner für Arbeitssuchende auszubauen. Das Bundesprogramm enthält wichtige Bausteine hierfür“, betont der Arbeitsmarktpolitiker. Das Programm läuft über fünf Jahre und unterstützt die Integration von langzeitarbeitslosen Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Rosemann verweist auf den innovativen Ansatz: „Spezielle Jobakquisiteure im Jobcenter suchen die passenden Arbeitsplätze. Die Langzeitarbeitslosen werden während der Förderdauer und auch danach durch persönliche Coaches begleitet und unterstützt. Damit trägt das Programm dazu bei, Menschen individuell zu unterstützen. Das ist für mich das entscheidende Erfolgskriterium“, so Rosemann, der stellvertretender Sprecher für Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion ist.

„Der nächste Schritt ist nun, diesen Ansatz zu verstetigen und auch für Menschen ohne Perspektive auf dem ersten Arbeitsmarkt Teilhabe durch Arbeit zu schaffen. Hierzu werden wir einen sozialen Arbeitsmarkt als Regelinstrument schaffen“, so Rosemann abschließend.