Zum Tag der Arbeit aus der Krise lernen: Solidarisch ist man nicht allein!

Zum Tag der Arbeit aus der Krise lernen: Solidarisch ist man nicht allein!

 

Martin Rosemann: „Was sich in der Krise bewährt, müssen wir auch zukünftig einfordern: Bessere Bezahlung systemrelevanter Jobs, mehr Sicherheit durch Tarifbindung sowie das Recht auf Homeoffice!“

Der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann ruft zum 1. Mai dazu auf, das, was sich während der Corona-Pandemie bewährt, auch für die Zukunft beizubehalten: „Corona beweist nicht nur, wie solidarisch unsere Gesellschaft eigentlich ist, sondern auch welche Möglichkeiten unsere Arbeitswelt bietet, welche Jobs deutlich besser abgesichert sind und wo wir dringend nachbessern müssen!“

Das Homeoffice funktioniere, Tarifverträge und betriebliche Mitbestimmung machen einen Unterschied und Leistungsträgerinnen und Leistungsträger unserer Gesellschaft müssen besser bezahlt werden. „Dafür müssen wir sorgen – auch nach Corona“, hebt der SPD-Politiker am Tag der Arbeit hervor.

Rosemann macht deutlich, dass Beschäftigte, die unter den Schutz der Tarifbindung fallen und einen Betriebsrat als Partner im Unternehmen haben, deutlich besser abgesichert seien: „Die Krise beweist, passend zum 1. Mai, dass Gewerkschaften die entscheidende Basis für gute und faire Arbeit schaffen.“ So mache die momentane Ausnahmesituation jedoch auch deutlich, dass Pflegekräfte, Verkäuferinnen und Verkäufer – die die Gesellschaft am Laufen halten – immer noch zu schlecht bezahlt werden. „Dort, wo die Politik direkte Verantwortung trägt, setzen wir mit einem Bonus für Pflegekräfte einen wichtigen Akzent. Am Ende bedarf es aber einer generell besseren Bezahlung, die wir nur durch eine stärkere Tarifbindung erreichen werden. Auch das ist Solidarität in der Krise“, betont der SPD-Bundestagsabgeordnete.

Zuletzt freue sich der stellvertretende Sprecher für Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion, wie gut das Homeoffice im Realitätscheck der Corona-Krise abschneide: „Homeoffice funktioniert vor allem dort, wo es klare Regeln gibt. Deutlich besser, als viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber immer behauptet haben.“ Für ein Recht auf Homeoffice mit klaren Regeln werde sich Rosemann auch weiterhin stark machen.

Das Motto des 1. Mai 2020 könne passender nicht sein: Solidarisch ist man nicht alleine! Der Bundestagsabgeordnete fügt hinzu, dass es nicht darum gehe, sich auf dem Erreichten auszuruhen: „Wir müssen uns gegenseitig helfen, so gut wie möglich durch die Krise zu kommen. Dabei müssen die Starken auf die Schwachen besonders Rücksicht nehmen. Am Tag der Arbeit heißt das für mich: Wir brauchen gegenseitigen Respekt und Empathie – statt populistischer Parolen. Jetzt sind Solidarität und kreative Lösungen für das Leben in der Pandemie gefragt. Je besser wir das jetzt hinkriegen, desto schneller überwinden wir die Krise!“